Fronleichnam

An einem Feiertag haben die Leute mit dem Priester einen Umzug gemacht. Sie haben gesagt, es ist Fronleichnam. Aber einen Toten hab ich da nicht gesehen. Du?

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Du meinst das Fronleichnamsfest.  Der Name klingt seltsam, fast wie ein Krimi. Im Mittelpunkt steht aber keine Leiche, sondern Jesus. Und der ist höchst lebendig. Er ist ja unter uns, wenn wir zusammenkommen, sein Wort hören, miteinander beten und singen.  Auf besonders schöne Weise kommt er zu uns bei der hl. Messe in den Gestalten von Brot und Wein. Das habe ich dir ja schon am Gründonnerstag  erzählt. Das geweihte Brot, also die Hostie, die wir bei der Kommunion empfangen, ist sein Leib, ist er selber.

Das Wort „Fronleichnam“ ist ein uralt. „Leichnam“ bedeutete in alter Zeit nicht nur Leiche wie heute, sondern einfach Leib. Und „Fron“ bedeutete Herr. Fronleichnam heißt also „Leib des Herrn“. Und gemeint ist damit die Hostie.

Sie wird am Fronleichnamstag in ein schönes Schaugefäß gegeben – das ist die Monstranz –  und dann in einem festlichen Umzug durch die Dörfer und Städte getragen. Wir freuen uns, dass Jesus in der Hostie wirklich da ist und uns segnet.  Das feiern wir am Fronleichnamsfest.

Grazer Fronleichnamsfeier




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